Netzengpässe sind eine große Herausforderung für die Energiewende. Der Netzausbau ist die Hauptlösung, aber es wird viele Jahre dauern, bis strukturelle Engpässe gelöst sind. Sowohl die Niederlande als auch Deutschland stehen vor ähnlichen Problemen, und es scheint Raum für Verbesserungen im Engpassmanagement zu geben. Um von den jüngsten deutschen Entwicklungen zu lernen, planen E-Bridge und TrinSights einen Workshop für niederländische Netzbetreiber, Marktteilnehmer und politische Entscheidungsträger am Freitag, den 12. April 2024 in Utrecht.

In diesem Workshop werden die praktischen Erfahrungen mit dem Engpassmanagement in Deutschland mit den niederländischen Herausforderungen verknüpft. Zum Beispiel werden die folgenden Themen behandelt:

  • Erfahrungen bei der schrittweisen Umsetzung des Engpassmanagements („Redispatch 2.0“) in Deutschland, einschließlich der Zusammenarbeit zwischen Netzbetreibern, Informationsaustausch und IT-Anforderungen
  • Laufende Entwicklungen zur Bewältigung von Problemen in Niederspannungsnetzen im Zusammenhang mit der Integration von EVs und Wärmepumpen
  • Einblicke in nicht-marktbasierte finanzielle Ausgleichsprozesse und laufende Diskussionen in Deutschland

Dieser einzigartige Workshop bietet echte Einblicke. Ziel ist es, aus den deutschen Erfahrungen zu lernen und Ideen für eine verbesserte Anwendung des Engpassmanagements in den Niederlanden zu diskutieren. Da die Zahl der Teilnehmer begrenzt ist, gibt es Raum für interaktive Sitzungen.

Der Workshop wird von Gerald Blumberg (Hauptberater E-Bridge) und Paul Giesbertz (Direktor TrinSights) durchgeführt. Beide verfügen über langjährige Erfahrung mit der Problematik von Netzengpässen. E-Bridge hat verschiedene Netzbetreiber in Deutschland bei der Umsetzung von Engpassmanagement unterstützt.

Für weitere Informationen und die Anmeldung besuchen Sie bitte: https://e-bridge.de/workshop-netherlands/

Ihr Ansprechpartner

Gerald Blumberg
Principal Consultant