Swiss Life Asset Management (SLAM) ist der Anlageberater von sechs Infrastrukturfonds mit einem verwalteten Gesamtvermögen von ca. CHF 10 Milliarden, hauptsächlich im Auftrag von Pensionskassen und anderen institutionellen Anlegern in Europa. SLAM hält derzeit eine Beteiligung von ca. 13,2 % an Amprion. Erste Überlegungen betreffen die Aufbringung eines Single-Asset-Fonds (SAF), zu dem einerseits bestehende Unternehmen der Swiss Life-Gruppe einen Teil ihrer Anteile beisteuern und andererseits neue Investoren neues Kapital beisteuern, um künftige Eigenkapitalbeiträge im Zusammenhang mit der derzeitigen Beteiligung zu finanzieren. Project Planck zielt darauf ab, einen SAF einzuwerben, der indirekte Beteiligungen an Amprion enthält. Barclays ist beauftragt, den Fundraising-Prozess als Finanzberater zu unterstützen und sucht eine dritte Partei („Berater“), um das regulatorische Umfeld von Amprion sowie die CAPEX-Anforderungen der Investitionspipeline von Amprion zu bewerten („Transaktionsberatung“).
Die Transaktionsberatung („Due Diligence“) wurde hauptsächlich auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen sowie der eigenen Expertise des Beraters im ÜNB-Geschäft durchgeführt. Wesentliche Informationsquellen waren der aktuelle Entwurf des Netzentwicklungsplans 2037/2045, öffentlich zugängliche Informationen von Amprion, öffentlich zugängliche regulatorische Informationen sowie erfahrungsbasierte Annahmen, die von den Beratern getroffen wurden. Für die Ableitung der Ergebnisse für das regulatorische Umfeld von Amprion wurde das Regulierungsmodell von E-Bridge verwendet.
Das Hauptergebnis des Projekts ist ein PPT-Bericht, der Aussagen und Informationen zu den Elementen enthält, die für eine regulatorische Due-Diligence-Analyse erforderlich sind. Das Ergebnis wird von Barclays/SLAM als Grundlage für ein Informationsmemorandum an potentielle Fondsinvestoren verwendet. Im Rahmen der RDD gaben wir einen kurzen Überblick über die Struktur und die aktuellen regulatorischen Themen im deutschen Strommarkt. Wir fassten die Anreizregulierung zusammen und leiteten mit Hilfe unseres Regulierungsmodells die regulatorische Kostenbasis und Erlösobergrenzen von Amprion für die 4. Regulierungsperiode ab.

