Gemeinsam mit ef.Ruhr durften wir für Amprion, E.ON und Syna und in Zusammenarbeit mit Rechenzentrumsbetreibern innovative Netzanschlusskonzepte für Rechenzentren erarbeiten. Insbesondere in Clusterregionen wie der Rhein-Main-Region treffen steigende Anschlussanfragen auf begrenzte Netzkapazitäten. In Interviews und Workshops konnten die Anforderungen und Bedürfnisse von Netzbetreibern und Rechenzentrumsbranche rund um den Netzanschluss transparent gemacht und zusammengeführt werden. Daraus entstanden nicht nur innovative Konzepte für die Überbrückung bis zum Netzausbau, sondern auch ein gemeinsames Verständnis der Schritte, die für die weitere Umsetzung erforderlich sind.

Im Normalbetrieb nutzen Rechenzentren ihre Anschlussleistung meist nicht voll aus, benötigen aber in seltenen Situationen verlässlich die volle Leistung. Die im Betrieb tatsächlich verfügbaren Flexibilitäten sind daher begrenzt und vor allem über Notstromaggregate oder Batteriespeicher darstellbar. Vor diesem Hintergrund wurden zwei Konzepte entwickelt: Eines mit Fokus auf das Übertragungsnetz und eines mit Fokus auf das Verteilnetz. Im Übertragungsnetz greift das Konzept, wenn durch neue Rechenzentrums-Last ein überproportionaler, potenziell kritischer Redispatch-Bedarf entsteht und ermöglicht einen Anschluss mit temporärer Leistungsbegrenzung. Im Verteilnetz kann ein Teil der Leistung vorübergehend „ungesichert“ bereitgestellt werden, bis der Netzausbau abgeschlossen ist.

Vielen Dank an energate und Ron-David Heinen für den hervorragenden Artikel zur Studie:
Flexible Netzanschlüsse für den Rechenzentrumsboom

Weitere Ergebnisse der Studie: Studie innovative Netzanschlusskonzepte für Rechenzentren

Vielen Dank für die großartige Zusammenarbeit an
Thomas Anderski | Johannes Vey | Dr. Tobias van Leeuwen | Patrick Schwerdt | Dirk Hilleringmann

Projektteam: Alexander Schrief | Dr. Henning Schuster | Kilian Bienert | Dr. Stefan Kippelt | Dr. Oliver Kraft

 

Ihr Ansprechpartner

Alexander Schrief
Senior Consultant