Am 9. Februar 2025, um 12:05:30 UTC, wurde das baltische Stromnetz offiziell mit dem kontinentaleuropäischen Synchronsystem (CESS) synchronisiert. Dieser Meilenstein ist weit mehr als nur ein technischer Erfolg – er stärkt die Energiesicherheit Europas, verbessert die Netzstabilität und markiert einen weiteren Schritt hin zu einer widerstandsfähigeren, erneuerbaren Energielandschaft.
Wir gratulieren unseren Partnern bei Augstsprieguma tīkls AS, Elering, Litgrid und Polskie Sieci Elektroenergetyczne S.A. zu ihrem Engagement und ihrer technischen Exzellenz bei der Erreichung dieses historischen Meilensteins. Wir sind stolz auf unsere langjährige Zusammenarbeit mit den baltischen Übertragungsnetzbetreibern.
Die Synchronisierung in Aktion
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie eine Netzsynchronisierung in Echtzeit aussieht? Die nachstehende Grafik veranschaulicht die Frequenzdynamik während des Synchronisierungszeitraums und zeigt den nahtlosen Übergang des baltischen Netzes zur Frequenz des kontinentaleuropäischen Verbunds.
Datenquelle: Gridradar (gridradar.net).
Win-Win-Situation:
- Erhöhte Netzstabilität: Ein größeres Verbundsystem verringert Frequenzschwankungen und verbessert die allgemeine Systemstabilität.
- Unterstützung für erneuerbare Energien: Die stärkere Integration erleichtert das Management der Volatilität erneuerbarer Energien und sorgt für reibungslosere Übergänge auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Zukunft Europas.
- Widerstandsfähigkeit in Notfällen: Die CESS ist jetzt noch widerstandsfähiger gegen Zwischenfälle wie den Ausfall von Estlink 2 (25. Dezember 2024) und Systemspaltungen wie im Jahr 2021.