Wie lassen sich Strommärkte so gestalten, dass sie den physikalischen Anforderungen der Netze besser gerecht werden? Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis auf der 22nd International Conference on the European Energy Market (EEM26) in Trondheim.
Unser Managing Director Pieter Schavemaker war als Keynote-Speaker eingeladen und nahm an der Plenarsession „Grid meets market: Power market design for physical laws“ der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) teil. Gemeinsam mit Jan Hystad und Mette Helene Bjørndal diskutierte er unter der Moderation von Irina Oleinikova, wie sich das Marktdesign angesichts eines zunehmend komplexen und von erneuerbaren Energien geprägten Energiesystems weiterentwickeln kann.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Marktmechanismen physikalische Netzrestriktionen künftig besser abbilden und damit zur sicheren und effizienten Integration erneuerbarer Energien beitragen können. Die Diskussion verdeutlichte, wie wichtig der Austausch zwischen Wissenschaft, Marktakteuren und Netzbetreibern für die Weiterentwicklung des europäischen Energiesystems ist.
Besonders hervorzuheben waren der offene und konstruktive Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis sowie die zahlreichen Gespräche am Rande der Veranstaltung, die die hohe Relevanz des Themas unterstrichen.
Bereits im Vorfeld der Konferenz war Pieter Schavemaker an der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) aktiv: Im Rahmen seiner jährlichen Gastvorlesung im Kurs „Power Markets, Resources and Environment“ sowie während der Energy Transition Week (ETW26) tauschte er sich mit Studierenden und Fachleuten zu aktuellen Entwicklungen der Energiewirtschaft aus.


